Freiflächenanlage versichern — Solarpark & Großanlagen

Freiflächenanlagen sind Investitionen im sechs- bis siebenstelligen Bereich. Diebstahl, Vandalismus und Ertragsausfall sind existenzbedrohende Risiken.

Besonderheiten von Freiflächenanlagen

Freiflächenanlagen stehen frei zugänglich auf Wiesen oder Konversionsflächen und sind deutlich stärker gefährdet als Aufdachanlagen.

  • Anlagenleistung — 100 kWp bis mehrere MWp, ab 100.000 Euro
  • Diebstahlrisiko — Module und Kabel können nachts gestohlen werden
  • Vandalismus — Frei zugängliche Anlagen sind häufiges Ziel
  • Windlast — Aufgeständerte Module bieten mehr Angriffsfläche
  • Tierschäden — Wildtiere, Marder und Vögel

Gewerbliche PV-Versicherung

Freiflächenanlagen werden als Gewerbe versichert. Neben der Sachversicherung sind wichtig:

  • Betriebsunterbrechung — Ersetzt entgangene Einspeisevergütung
  • Betreiberhaftpflicht — Mindestens 5 Mio. Euro Deckungssumme
  • Diebstahl mit Sicherheitsklausel — Zaun und Kamera oft Pflicht
Wichtig: Versicherer verlangen oft Einzäunung (min. 2 m), Videoüberwachung und ggf. Wachdienst. Ohne diese Maßnahmen kein Diebstahlschutz.

Versicherungskosten

Typisch 0,3 bis 0,6 Prozent der Versicherungssumme pro Jahr. Für 1-MWp mit 800.000 Euro Neuwert: 2.400 bis 4.800 Euro jährlich.

Häufige Fragen

Ab wann braucht man eine gewerbliche PV-Versicherung?

Ab 30 kWp oder bei gewerblicher Nutzung. Bei Freiflächenanlagen ist sie Pflicht.

Was kostet die Versicherung für einen Solarpark?

0,3 bis 0,6 Prozent des Anlagenwertes pro Jahr. Für 500 kWp ca. 1.500-3.000 Euro jährlich.

Ist Diebstahl bei Freiflächenanlagen versichert?

Ja, aber Sicherheitsmaßnahmen wie Zaun und Kamera sind oft Voraussetzung.

Brauche ich eine Betreiberhaftpflicht?

Bei gewerblichen Anlagen ja. Die private Haftpflicht deckt Freiflächenanlagen nicht ab.

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