Wärmepumpe Förderung 2026 — BAFA, KfW & Bundesländer
Bis zu 70 Prozent der Kosten einer Wärmepumpe werden 2026 gefördert. BAFA-Zuschuss, KfW-Kredit und Landesprogramme im Überblick.
BAFA-Zuschuss (Bundesförderung effiziente Gebäude)
Die Grundförderung beträgt 30 Prozent der förderfähigen Kosten. Dazu kommen Boni:
- Klimageschwindigkeitsbonus — 20 % bei Austausch einer alten Öl-/Gasheizung (bis 2028)
- Einkommensbonus — 30 % bei Haushaltseinkommen unter 40.000 Euro/Jahr
- Effizienzbonus — 5 % für natürliche Kältemittel (z.B. Propan)
Maximale Förderung: 70 Prozent, gedeckelt auf 30.000 Euro förderfähige Kosten (= max. 21.000 Euro Zuschuss).
KfW-Kredit
Alternativ oder ergänzend zum BAFA-Zuschuss bietet die KfW zinsgünstige Kredite für Wärmepumpen. Der effektive Jahreszins liegt derzeit bei ca. 1,0-2,5 Prozent.
Landesförderung
Einige Bundesländer bieten zusätzliche Förderungen:
- NRW — progres.nrw: Zusätzlich bis zu 1.500 Euro
- Bayern — 10.000-Häuser-Programm (ausgelaufen, Nachfolger in Planung)
- Thüringen — Landesprogramm Grüne Infrastruktur
Förderung und Versicherung
Förderfähig ist die Wärmepumpe selbst — nicht die Versicherung. Aber: Die Versicherungsprämie von 80-200 Euro pro Jahr schützt eine Investition von 10.000-25.000 Euro. Das Verhältnis ist unschlagbar.
Häufige Fragen
Wie hoch ist die maximale Förderung für eine Wärmepumpe?
Bis zu 70 Prozent, gedeckelt auf 30.000 Euro förderfähige Kosten. Das sind maximal 21.000 Euro Zuschuss.
Wann muss ich den Förderantrag stellen?
Vor der Beauftragung des Installateurs. Ein nachträglicher Antrag ist nicht möglich.
Ist die Versicherung förderfähig?
Nein, aber die Prämie von 80-200 Euro pro Jahr schützt eine Investition von 10.000-25.000 Euro.
Kann ich BAFA-Zuschuss und KfW-Kredit kombinieren?
Ja, die Kombination ist möglich. BAFA als Zuschuss + KfW als zinsgünstiger Kredit für den Restbetrag.
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